... und alle anderen die wissen wollen wie es dort war.
Hallo Kids, wisst ihr noch wie es in Grenoble war? Wenn nicht, dann ist das überhaupt nicht schlimm. Die fleißigen Reporter der Rasselbande haben nämlich mal wieder keine Mühen gescheut, um euch nachträglich Ereignisse und Geschehenes noch einmal zu erzählen.
So erinnert ihr euch sicherlich noch an die Stille die im Zug herrschte, als wir schon auf dem Weg nach Frankreich waren. Das ist aber, wie ihr bestimmt wisst, fast immer so; zu mindest wenn man sich gänzlich unbekannt ist. Hinterher, und das ist sicher, sind die meisten aber immer die dicksten Freunde, und weinen bitterlich wenn es Abreisetag heißt. So saßen wir also in dem Zug nach Frankreich, und man hörte einen Walkman hier, ein Blättern in der Bravo da, und ehe man sich's versah kamen wir in Paris an.
Der Weg durch die Metro bewies sich jedoch als ein wahres Labyrinth. Wer dieses Ganggeflecht vermochte zu durchschauen war schon fast am Ziel. In der warmen Mittagssonne erreichte unser Zug auch schon Grenoble, das ging ja schneller als wir gedacht hätten, und sogleich wurden wir auf die nette französische Art begrüßt.
Küsschen hier, Küsschen da und ein Lunchpaket mit, wie sollten wir es auch anders erwarten, Baguette.
Die Jugendherberge lag nun aber hoch in den Bergen, und so fuhren wir noch ein Stück; nutzten aber gleich die Zeit um uns die wunderschöne, sagenumwobene Stadt `mal ein wenig genauer anzuschauen. Tolle Häuser und grüne Palmen boten sich an länger betrachtet zu werden. Weil Grenoble aber im Tal der Rôhnalp liegt, war das Panorama natürlich um so schöner. Auf dem Berg waren wir die ersten, da die Franzosen, Tunesier und die Marokkaner erst um 23 Uhr anreisten. Und damit ihr in den Ferien nicht nur faul in der Sonne liegt, hatten eure Animateure natürlich wieder ein tolles Programm entworfen.
"Atemberaubende Berglandschaften" heiß unser Forschungsthema diesmal. Ich kann nur sagen, dass ihr alle mächtig begeistert gewesen seit; vor allem als wir die Fahrt mit der Seilbahn machten. Anschließend besuchten wir dann nämlich einen, in 2560 m Höhe gelegenen, Bergsee. Und durch Wolken sind wir auch noch gewandert. Und auch die Schneeballschlacht trug wesentlich dazu bei, dass letzten Endes drei verschieden Berglandschaften, in Form von Modellplatten, von euch gebaut wurden. Ein riesiger Eisberg mit Auffahrt, einer mit Berghütten und Seilbahnen, und der letzte mit Wasserfall und exklusivem Bergsee.
Ein ganz wichtiger Punkt auf unserem Programmzettel war der Besuch der ESI 2001. Die ESI ist eine wissenschaftliche Ausstellung von Kindern und Jugendlichen, für Kinder und Jugendliche die auch so interessiert sind wie ihr es gewesen seit. Und da es so viel zu sehen und zum anfassen gab, hatten wir nicht einmal genug Zeit.
Auf jeden Fall erfreuten sich unsere kulturellen Abende immer großer Begeisterung. Vor allem die tunesischen und marokkanischen. Da gab es dann nämlich immer so tolle Süßigkeiten von denen ihr die Finger nicht mehr lassen konntet. Und wenn noch nie einer von euch so richtig Bogenschießen war, dann spätestens jetzt wo ihr mit der Rasselbande und den französischen Les petits Débrouillards im Süden Frankreichs gewesen seit. Natürlich habt ihr schlauen auch was dazu gelernt, denn in Sachen Verständigung hattet ihr keine es voll drauf. Auch wenn das Unterhalten oft zum Pantomimenspiel, mit Spaßfaktor zehn, wurde. Aber jetzt ist gut der schönen Dinge, denn wer will schon so viel lesen. Schaut euch lieber noch einmal eure tollen Fotos an und ... .
Also dann grüßen wir euch noch `mal ganz lieb von uns, und freuen uns schon darauf das wir uns eventuell wiedersehen.