Ich habe diesen Sommer was erlebt, das kann ich Euch sagen. Ach ja, ihr wisst ja noch gar nicht wer ich bin. Also mein Name ist Freddi und ich bin eine weisse Maus! Was ich erlebt habe? Genau, dass erzähle ich Euch jetzt. Montag abend in Dresden, ich suche was warmes zum schlafen. Wo lande ich? Im super bequemen Reisebus der Rasselbande. Wo es hin ging und was dann passierte? Kann ich Euch sagen. Ich bin doch glatt mit 46 Kindern und 5 Betreuern in die Slowakei gefahren. Nach einer ziemlich langen, aber sehr bequemen Fahrt sind wir dann in einen Ort namens Tajov angekommen und haben sofort die Umgebung unseres Basislagers erkundet.
Den Ort Tajov haben wir tags darauf unter die Lupe genommen. Leckeren Käse und viele andere Dinge konnten die Kinder sich da kaufen. Am Nachmittag haben wir dann Fußball und Volleyball gespielt. Ich war am Abend richtig fertig und habe mich mit den Kindern am Lagerfeuer ausgeruht. Dort wurde ich sogar von einem Jungen mit Knüppelkuchen gefüttert.
Frisch ausgeschlafen, haben wir am nächsten Tag das historische Museum in Banska Bystrica besucht, in dem der slovakische Nationalaufstand gegen die Deutschen 1943 zum Ausstellungsgegenstand gemacht wurde. Der Nachmittag gehörte ganz unserem Campgelände, von dem wir immer noch nicht alle Ecken kannten. Eins sage ich Euch, ich finde meine Namen "Nasse Wasserratte", den ich beim Neptunfest am Abend bekommen habe, ziemlich blöd.. Nur die Suppe, die man da trinken mußte, war richtig lecker. Den Kindern hat sie zwar nicht geschmeckt, aber mir!
Nach dem Frühstück am Morgen darauf fuhren wir mit dem Bus zu einer Eishöhle. Ich kann nur jedem sagen der dort mal reinschaut, nehmt Euch einen Pelzmantel mit. Maus friert sehr schnell darin. Zurück zum Bungalow ging es dann zu Fuß. Danach taten mir vielleicht meine vier Pfoten weh!
Am sechsten Tag war es endlich so weit, es ging ins Freibad, den ganzen Tag lang nur in der Sonne liegen und im Wasser planschen. Ach ja so gefiel mir das!
In der zweiten Woche ging ebenfalls die Post ab! Ich konnte mich gar nicht entscheiden, was ich alles zum Indianerfest machen wollte. Es wurden Gipsmasken gebastelt, Bilder gemalt, Indianerschmuck hergestellt. Sogar eine Hütte aus Waldutensilien haben die Kinder gebaut. Ich habe mich dann dafür entschieden, Musik und Tänze der Indianer zu lernen. Abends sind die Indianer singend um das Lagerfeuer gesprungen, um böse Geister zu vertreiben. Ich natürlich hinterher. Der Abend wurde noch mal richtig aufregend. Die Betreuer wollten die Kinder mit einer Nachtwanderung für ihr Durchhaltevermögen zwei Tage zuvor belohnen, doch waren die Kids weniger begeistert. Müssen sich wohl ein wenig erschreckt haben.
Schon nahte das Ende der Ferienfreizeit. Aber zuvor sollte der Abschied mit einem riesigen Abschlußfest gefeiert werden. Ich habe mal wieder keinen Sitzplatz abbekommen und musste stehen. Aber selbst das hat sich gelohnt. Berühmte Bands, die besten Komiker des Landes, Tanzgruppen aus aller Welt und spannende Gameshows hatten die Kinder ins Programm aufgenommen. Ein phänomenaler Abschluß.
Am Abreisetag packte ich meinen Käse zusammen und die Kinder ihre Sachen. Bevor wir in Dresden ankommen sollten, machten wir noch einen mehrstündigen Aufenthalt in Prag. Am Samstag waren wir dann wieder zu Hause Meine Mausfreundin hat mich schon erwartet. Nächstes Jahr nehme ich sie mit auf die Reise mit der Rasselbande. Ich bin jetzt schon ganz gespannt, wo es hingeht.
Bis bald sagt Eure Maus Freddi
P.S.: Viele Grüße von Günni und Cora!