Rasselbande macht's möglich!!

Auch in diesem Sommer gab's wieder Spaß, Action und Abenteuer mit der Rasselbande zu erleben. Ob an der Ostsee, in Frankreich, in der Slovakei oder in den Heimatgefilden des Sachsenlandes. Die TeilnehmerInnen der diesjährigen Abenteuerreisen engagierten sich in verschiedenen Projekten des Vereins.

So entstanden zum Beispiel im Mediencamp in Metz vier Video- und Fotomontagen in eigener Regie, die den ganz persönlichen Blick der Jugendlichen auf Metz und den europäischen Charakter der Stadt zeigen. Die Themen "Menschen", "Orte", "Legenden" und "16 Sein in Metz" ließen den polnischen, französischen, tschechischen und deutschen Teilnehmern viel Freiraum für eigene Interpretationen. Außerdem sahen die Kids Fernseh-, Radio- und Zeitungsmachern bei der täglichen Arbeit zu, um Anregungen für ihre Projekte zu sammeln.

Ebenfalls eine internationale Begegnung führten die Jugendlichen des Camps in Pruchten/ Ostsee durch. Insgesamt drei Projektgruppen beschäftigten sich mit den Themen "Navigation", "Meeresbiologie" und "Umweltschutz". Um die einzelnen Komplexe besser veranschaulichen zu können, bauten die Teilnehmer Leuchttürme, erstellten einen Naturführer "Das Meer und seine Umwelt" und erarbeiteten eine Schautafel zu verschiedenen Umweltbedingungen im und am Meer.

Ebenfalls an der Ostsee fand das Sommercamp "Leben am Meer" statt. Die Kinder untersuchten am Bodden in Neuendorf/ Usedom den Sandstrand auf Lebewesen, die in dieser Umgebung leben. Besonderen Spaß dürfte auch das Baden in der Ostsee im Urlauberort Zinnowitz gewesen sein, sowie der Besuch des Theaters "Blechbüchse", in dem die geheimnisumwitterte Sage der untergegangenen Stadt "Vineta" auf der Bühne zu sehen waren.

Ganz andere Abenteuer erlebten die Kinder in den "Höhlen der Sächsischen Schweiz". Am Fuße der Festung Königstein campierten sie 14 Tage lang in einer Bergsteigerhütte. Von dort aus bestiegen die Felsen der Sächsischen Schweiz mit Hilfe eines professionellen Bergsteigers. Doch nicht nur die Berge fesselten die Kinder. Ein besonderes Highlight dürfte die Erforschung der sächsischen Höhlen gewesen sein.

Ebenfalls in Sachsen fand das Ferienprojekt "Theater auf dem Kahn" statt. Auf dem Jugendherbergsschiff "Pöppelmann", das auf der Dresdener Elbe ankert, wurden 2 Wochen lang Kostüme gebastelt, Szenen geprobt, geschauspielert und kleine Theaterstücke improvisiert. Natürlich haben die angehenden Theaterkünstler sich auch Tipps von den Profis geholt und ihnen nicht nur als Publikum zugesehen, sondern ihnen hinter der Bühne über die Schultern geschaut.

Die internationalen Begegnung von französischen und deutschen Kleinen Findigen im Vogtland dagegen stand unter dem Motto "Mensch und Architektur". Dazu bot die in der Nähe gelegene Göltzschtalbrücke reichlich Anschauungsmaterial. Die Kids wurden dadurch inspiriert sich selbst originelle Brückenmodelle auszudenken und zu bauen. Natürlich wurden auch viele Experimente zu den unterschiedlichen Bauelementen und physikalischen Bedingungen des Brückenbaus ganz im Sinne der Kleinen Findigen durchgeführt.

Die Kids aus Berlin und Sachsen, die 14 Tage in der Slovakei verbrachten, können von Eishöhlen, Thermalquellen, Indianerfesten und gemütlichen Abenden am Lagerfeuer erzählen. Slovakisches Traditionshandwerk und Ausflüge in die schönsten Städte und Bergdörfer des Landes standen ebenfalls auf dem Programm. Der Zwischenstopp auf dem Wenzelsplatz in Prag auf der Rückfahrt nach Dresden hat sicher allen TeilnehmerInnen viel Spaß gemacht.

Warum nicht einmal 10 Tage auf einer Wissenschaftsausstellung verbringen? Zehn Kleine Findige fuhren im Juli auf die ESI 2001 nach Grenoble/ Frankreich. Alle dort vorgestellten Projekte sind von Kindern für Kinder entwickelt worden. Zum Projektthema "Atemberaubende Berglandschaften" entwickelten die deutschen Kinder zusammen mit den marokkanischen, tunesischen und französischen Teilnehmern Modelllandschaften, die den Originalen verblüffend ähnlich sahen.

Allen TeilnehmerInnen haben in den Feriencamps und Projekte der Rasselbande viel abenteuerliches und wissenswertes erlebt. Der Verein ist seinem Anspruch treu geblieben, Action, Spaß und Abenteuer mit dem Wissensdrang und der Neugier von Kindern und Jugendlichen zu verbinden ohne das Erholung und Ferienerlebnisse zu kurz kommen. So hoffen wir, dass es auch im nächsten Jahr wieder heißt "Abenteuer gibt's überall!"

C. Schütze

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