Die kleinen Findigen in der Sächsischen Schweiz 
Ein Reisereport

  


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Während uns im ersten Teil der „Europäischen Klasse 2002“ in der Bretagne das Meer zu Füßen lag, begrüßte uns in Runde 2 in Weißig jeden Morgen ein phantastischer Ausblick zur Festung Königsstein und zur Bastei.

Unserer Einladung zum deutsch- französischen Forschercamp vom 19.-29.07.2002 in die Touristenherberge „Auf dem Kulm“ in Weißig / Sächsische Schweiz folgten 44 Kinder aus der Bretagne und ganz Sachsen. Dabei konnten wir eine große Zahl „erfahrener Hasen“ begrüßen, die uns schon im Februar oder in den letzten Jahren begleiteten.

Unsere Begegnung stand ganz im Zeichen des Sandsteins, dessen Spuren uns während Wanderungen, verschiedener Touren durch Höhlen und beim Klettern in der Sächsischen Schweiz begleitete. Aber auch auf unserem Ausflug nach Dresden, z.B. an der Frauenkirche begegnete er uns immer wieder.

Neben diesem „Projekt der Sinne“ befassten sich insgesamt 4 Projektgruppen mit den Themen Optik, Spuren, Vulkane und Experimente. Zur abschließenden Präsentation wurde u.a. ein Vulkan(modell) zum Leben erweckt und ein Herbarium sowie in Gips gegossene Abdrücke von einheimischen Pflanzen und Tierspuren ausgestellt. Leider entpuppte sich unsere gefundene Wolfspur „nur“ als die eines Schäferhundes.

Unsere „Zwergengruppe“ demonstrierte verschiedene Experimente der Kleinen Findigen“ und unsere „Optiker“ waren ganz stolz auf ihre Modelle zur optischen Täuschung und ihren selbstgebauten Kaleidoskopen und Fotoapparaten.

Ein besonderer Höhepunkt für alle kleinen Findigen war der Besuch der Technischen Sammlungen in Dresden, wo jeder eine Camera Obscura baute, mit eigenen Fotoapparaten Bilder vom Museumsturm schoss und im Experimentierfeld nach Lust und Laune tüfteln, ausprobieren und forschen konnten. Im Inneren einer überdimensionalen Camera Obscura „stellten“ wir Dresden buchstäblich auf den Kopf. Sehr witzig, wo erlebt man schon Straßenbahnen, die kopfüber an der Decke fahren?

Natürlich blieb auch genug Zeit zum Toben & Spielen, Singen am Lagerfeuer, einer Schatzsuche und Kennen lernen der Sprachen, Sitten und Gebräuche beim französischen bzw. deutschen Tag.

Unser Dank gilt unserer „Herbergsmutter“ Frau Fleck, die uns mit Engelsgeduld jeden Wunsch erfüllte, dem Freistaat Sachsen für seine finanzielle Unterstützung, allen Betreuern, Sprachmittlern und fleißigen Helfern im Hintergrund und auch diesmal allen TeilnehmerInnen, für die wir dieses Projekt verwirklichen durften.

Micha Lang

Rasender Reporter und Teamer in Weißig

 

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