Die Kleinen Findigen in der Bretagne

 
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Das kleine, wildromantische Städtchen Trebeurden direkt an der bretonischen Küste empfing uns mit viel Sonne und strahlendblauen Himmel. Besser konnte der erste Teil des diesjährigen Projektes „Europäische Klasse“ (12.-22.02.2002) nicht beginnen.

Diese wildromantische Küstenregion von Lannion war für 10 Tage unser Reiseziel. Ein modernes Landschulheim bot uns mit seinen Mehrbettzimmern die Unterkunft und die Küche versorgt uns im „Speisesaal mit Meeresblick“ mit landestypischen Gerichten. Da der Strand direkt vor der Haustür lag, bot es sich natürlich an, sich erst mal richtig auszutoben, Sandburgen zu bauen und die ersten Muschel-Suchen zu starten. Das Naturereignis von Ebbe und Flut war dabei für viele Kinder ein zum erstem Mal erlebtes Phänomen.

Bereits am 2.Tag konnten sich die französischen und deutschen Kinder für die unterschiedlichen Projektgruppen zu den Themen „Leben im Meer“, „Wind“ und „Mobiles“ entscheiden: Auf Grundlage einfacher Experimente und einem „Stummen Atelier“ stimmten die Projektleiter die Kinder in die spezifischen Themen ein. Als Ergebnis der verschiedenen Projekttage entstanden u.a. verschiedene luftgetriebenen Fahrzeugmodelle, eine Windkraftanlage zur Erzeugung von Strom, verschiedene Sammlungen von Muscheln, Schnecken und Meerespflanzen und selbstgebaute Musikinstrumente, mit denen unsere „Zwergentruppe“ einen phantastischen Live-Auftritt präsentierte. An diesem Abend wurde auch das umwerfende „MENG-Duo“ aus der Taufe gehoben, deren Gassenhauer uns während der nächsten Tage verfolgte.

Weitere Highlights waren der französische Tag mit bretonischen Tänzen, der deutsche Tag mit Schatzsuche und Spielen rund um das Thema Palindrom, die Sternennacht, eine Wanderung mitten durchs Meer zum Vogelhotel auf der Insel Ile- Grande sowie ein Ausflug zur wildromantischen Steilküste der roten Felsen (Cote de Granite Rose). Bei Spaziergängen am Atlantik, während Murmelwettbewerben und Fußballspiel am Strand oder beim allabendlichen mit Gesang mit Nadja , es gab so viele Möglichkeiten, Land und Leute, die bretonische Kultur und die französische Sprache kennen zu lernen.

Die Rasselbande bedankt sich beim Freistaat Sachsen für die Förderung, bei allen Helfern im Hintergrund, bei den Teamern und Dolmetschern aus Frankreich und Deutschland und vor allem bei allen Teilnehmern, für die wir diese Fahrt ausrichten durften.

Und immer schön daran denken....KEIN ELEFANT!

 

Micha Lang (Teamer während der Bretagne-Tour)

Dresden, d. 04.04.2002

  
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© Micha & Matthias