Vom 20.7. bis 30.7.2003 verbrachten wir unsere Sommerferien in Weißig
in der Sächsischen Schweiz. Dort war die Touristenherberge „Auf dem Kulm“
für 10 Tage unser zu Hause. Während unseres Aufenthaltes haben wir viele
Abenteuer erlebt.
Gleich nach unserer Ankunft ging die erste Wanderung auf die Rauensteine
los. Trotz der Anstrengung den Gipfel zu erklimmen, haben alle den
schönen Ausblick genießen können und es wurde klar, die nächsten 10 Tage
sind nicht zum faulenzen da.
Zu unseren wichtigsten Beschäftigungen gehörten die Projekte –
Sächsische Schweiz und Theater. Anfangs stellte uns Tom eine Projektidee
vor, die alle für unmöglich hielten. Die Sächsische Schweiz sollte
nachgebaut werden. Trotz vieler Zweifel machten sich alle daran Pläne
für den Nachbau zu entwerfen und wir wussten bald, dass wir es schaffen
werden den Elbverlauf zwischen Rathen und Königsstein darzustellen. So
entstanden in 10 Tagen die Elbe, die Basteibrücke, die Festung
Königsstein, der Kurort Rathen mit seiner Felsenbühne, der Lilienstein
und nicht zu vergessen die Touristenherberge „Auf dem Kulm“ in Weißig.
Und zur Krönung wurden Beleuchtungen in die einzelnen Objekten
eingebaut. Zur gleichen Zeit spielte eine zweite Gruppe Theater. An zwei
Tagen lernte uns Julia diese Kunst. Mithilfe von Sprechübungen,
Pantomime und Sketchen wurden wir schnell Profis in diesem Fach und am
Ende haben wir es sogar geschafft ein selbstgeschriebenes Theaterstück
auf die Beine zu stellen.
Unsere Freizeit verbrachten wir mit vielen Ausflügen. So sind wir zur
Bastei gewandert, auf Felsen geklettert und in Höhlen gefahren. Außerdem
haben wir Winnetou auf der Felsenbühne gesehen und uralte Fossilien im
Steinbruch gefunden. Ein besonderer Höhepunkt war unsere Fahrt nach
Dresden. Dort besuchten wir am Vormittag das Schauspielhaus und wurden
danach von Martin durch die Altstadt geführt. Dabei erfuhren wir viel
Neues über die sächsische Landeshauptstadt. Besonders schön fanden wir
auch den Instrumentenbau mit Hannes Heyne bei dem Panflöten,
Meeresrauschen, Insektenstimmen und Holzxylophone entstanden.
Abends luden wir Robinson zum essen ein oder besuchten unsere
außerirdischen Freunde auf Lawatzkliwa. Dort gefiel uns besonders die
schöne Königin Dschhugniwuk. Ein Tipp für alle, die auch einmal dorthin
reisen wollen - lernt die Hymne von Lawatzkliwa!
Ein kleiner grüner Astronaut, der wandert durch die Welten,
er wackelt mit dem Hinterteil, das tut er sonst recht selten,
dschuhu, dschuhu, dschuhudschuhudschuhu.
Mit einem Nachtspaziergang und dem Wiedersehen mit der schönen Königin
ging für uns langsam aber sicher unser Abenteuer in der Sächsischen
Schweiz zu ende.
Lisa, Tony, Martin und Robert