4 Elemente die unsere Jugendreise in das Elbsandsteingebirge
begleitet haben. Jedes dieser Elemente war Ausgangspunkt eines der 4
Workshopprojekte.
Wir haben gemeinsam beobachtet, experimentiert und geforscht. Am Ende
konnten sich unsere Ergebnisse sehen lassen! Sogar die Pirnaer Zeitung
konnte sich während unserer Abschlusspräsentation am Ende unseres Camps
davon persönlich überzeugen.
Am meisten hat uns die Frage beschäftigt, welche Folgen das Hochwasser
2002 in der Sächsischen Schweiz hinterlassen hat und wie man eine neue
Umweltkatastrophe eventuell verhindern könnte.
Während unserer Exkursionen „in die Höhe“ (beim Klettern) und „in die
Tiefe“ (bei Höhlenwanderungen) nahmen wir alles hautnah in Augenschein.
Trotz brechender Hitze klopften wir dann noch „ur“alte Schätze aus dem
Sandstein.
Zwischen den Projekten nahmen wir uns sehr viel Zeit zu ausgedehnten
Wanderungen in die nähere Umgebung, konnten den Sonnenaufgang über der
Festung Königstein beobachten und am Abend den Tönen im Klanggarten in
Rathen lauschen. Unsere französischen Gäste luden wir zu einer
interaktiven Reise durch unser Land am deutschen Tag ein. So konnten sie
den Fernsehturm oder das Brandenburger Tor in Berlin, den Kölner Dom und
das Völkerschlachtdenkmal in Leipzig besuchen.
Am französischen Tag reisten wir durch Frankreich, tanzten nach
keltisch-bretonischer Musik, übten französische Crepés zu wenden oder
verkosteten Quiche Loirraine. Beim Tagesauflug nach Dresden nahmen wir
verschiedene Museen unter die Lupe: Technische Sammlungen, Hygienemuseum
oder Verkehrsmuseum und am Abend begleiteten „hohe Wissenschaftler“
unsere Stadtführung. Sie stellten uns Dresden als eine Stadt der
Wissenschaft vor!
Nach so viel Forschung und Expeditionen hatten wir uns die
gemütlichen Abende am Lagerfeuer, die Besuche im Freibad und der
Felsenbühne Rathen wohl verdient. Viel Spaß hatten wir bei verschiedenen
abendlichen (Sprach)Spielen, einem Fest der Kulturen oder
interkulturellen Diskussionen in Kleingruppen. Dabei lernten wir die
Kultur unserer Gäste näher kennen und unsere eigene aus einem anderen
Blickwinkel.