Gut gelaunt starteten wir am 30.07.2004 um 7:00 Uhr mit 9 Kindern in
Dresden Richtung Usedom. Unterwegs luden wir in Berlin noch neun weitere
Schatzsucher ein. Gegen 14 Uhr erreichten Wir endlich unser Ziel, das
Feriencamp Gnitz auf der Insel Usedom. Nachdem alle ihre Quartiere
bezogen hatten, stärkten wir uns erst einmal bei Spagetti mit
Tomatensoße. Nachdem nun auch das letzte Bett bezogen und der letzte
Koffer ausgepackt waren, ging es gegen 16:00 zum Achterwasser. Dies war
zwar kalt, doch gestört hat sich daran keiner. Nein, im gegenteil, wir
fanden sogar noch eine Flaschenpost. Das Geheimnis um die Truhe war
gelüftet, aber schwere Prüfungen sollten unsere Abenteurer in den
nächsten Tagen erwarten. Unser Ziel war die befreiung eines
Wassergeistes. Am Morgen des 2. Tages machten wir uns auf zu den
Hünengräbern um deren Geheimnis zu erkunden. Erschöpft von diesen
Strapazen verbrachten wir den Nachmittag mit baden und Muscheln &
Bernstein suchen. Das Wetter an Tag 3 war nicht mehr ganz so schön.
Trotzdem packten wir unsere Sachen und fuhren mit der Vineta- Bahn nach
Zinnowitz. Bei nur 17 Grad Wassertemperatur trauten sich nur wenige in
die Fluten der Ostsee. Den Abend verbrachten wir dann im schein der
Fackeln mit einer Menge Gruselgeschichten. Am folgenden Tag gab es
wieder Sonne satt, sodass wir einen Sandburg - Wettbewerb starteten.
Richard und Hans konnten diese Aufgabe mit Bravour meistern...
schließlich hatten sie sich in de Tagen davor schon ein ziemlich großes
Know-how angeeignet. Tag 5 begann mit Spiel und endete im "Chaos". Am
darauf folgenden Tag stand Sport auf unseren Fahnen. Wir testeten uns in
den Disziplinen "Kosakenlauf", "Affenlauf", "Ehrenpodex", "Der Komet
kommt" und "Toter Briefkasten". Der nächste Tag stand im Zeichen der
Wissenschaft. An jenem Montag waren wir auf der "Phänomenta" in
Peenemünde. Einige wollten hoch hinaus und ließen sich auf ein
Astronautentraining ein. Von diesen Experimenten inspiriert, setzten wir
dies am Dienstag Vormittag weiter fort. Allerdings im etwas kleinerem
Rahmen. Aber Verwunderliches gab es auch bei uns zu sehen. Tag 9 war Tag
der Künste. Wir versuchten uns als Schauspieler und inszenierten in
kleinen Gruppen kurze Theaterstücke. Den Abend verbrachten wir dann mit
Sketchen und Tanz am Lagerfeuer. Nun endlich am 10. Tag war es soweit,
viele Prüfungen mussten wir bestehen aber nun machten wir uns endlich
auf die Suche nach der geheimnisvollen Truhe. Schließlich galt es einen
Wassergeist zu befreien und einen Schatz zu heben. Mit Erfolg wie man im
Tagebuch sieht.