Am 27. Juli ging`s am Dresdner Hauptbahnhof los. Über Berlin fuhren
wir mit dem Berlin- Warschau-Express nach Olstryn. Mit dem Bummelzug
fuhren wir dann in die Masuren. Um Mitternacht kamen wir endlich auf
unserem Zeltplatz an. Insgesamt dauerte die Zugfahrt nach Polen 12 Stunden.
Während der ersten Tage lagen wir noch faul am Strand herum, badeten
oder spielten Wizzard.
Dann ging`s auf zum Segeln. Weil es am ersten geplanten Tag zu windig
war, durften wir erst mit einem Tag Verspätung zum Segeln starten.
Unsere Skipper "Weezle, Matthes und Peter" lotsten uns durch
die Kanälchen und Seen der Masuren. Am ersten Tag versuchte Albert,
sich vom Segelboot aus von einem Rettungsring hinterher ziehen zu lassen.Da
Albert nicht mehr ins Boot zurückkam, sprang Björn kurzerhand
ins Wasser und zog Albert heraus. Am Abend genossen wir den herrlichen
Anblick des Sonnenuntergangs über dem See: Beim allabendlichen
Lagerfeuer erzählten wir uns lustige Geschichten, sangen Lieder
und resümierten den Tag. Meist ging es erst gegen um 12 Uhr nachts
ins Bett und wir schliefen deshalb oft sehr schnell ein. Am 7.Tag begannen
wir mit einer zweitägigen Kanutour durch die Seen der Masuren.
Wir fuhren sechs stunden mit dem Kanu zu einem urigen Bauernhof und
übernachteten in der Scheune im Stroh. Wir freuten uns überhaupt
nicht, als wir am nächsten Tag aufwachten und merkten, dass es
draußen regnete.
Trotzdem fuhren wir mit unseren Zweier-Kanus in strömenden Regen
zurück ins Camp. Dort erwartete uns Mini, unserer eigener mitangereister
Koch, schon mit heißem Tee und etwas zum Stärken.
Am übernächsten Tag hieß es dann ab nach Hause. Wir
mussten um 4 in der Frühe aufstehen um pünktlich zu unseren
ersten der 7 Züge zu kommen. Nach vielen Stunden und ettlichen
Malen Umsteigen kamen wir erschöpft in Dresden an.
Verfasst von Björn , Clemens Herzig und Till Smejkal.