"Abenteuer gibt's überall"- getreu dem Motto der Rasselbande
ging es dieses Jahr auch wieder in die französischen Pyrenäen.
Zusammen mit einigen Teilnehmern von unserem Partnerverein- ars vivendi
berlin-machten wir uns am morgen des 24.7.2005auf die lange Reise nach
Fos, die wir mit den verschiedensten Verkehrsmitteln (Bahn, Flugzeug,
Bus) zurücklegten.
Wir kamen am frühen Dienstag morgen an und nach einer eher kurzen
Nacht ging es zum Abenteuerpark. Dort konnten wir nach einer guten Einweisung
durch Bergsteiger so lange zwischen den Bäumen herumklettern, bis
uns die Hände weh taten.
Am nächsten tag konnten wir etwas länger schlafen und als
alle Rucksäcke gepackt waren, gab es diesmal eine Aktivität
für die Füße.
Nachdem uns der Bus noch ein Stück bis zum Ausgangspunkt gefahren
hatte, liefen wir los. Begleitet von Stephan, der uns allerlei Tipps
in Sachen "hilfreiche Kräuter des Waldes" gab.
An der Berghütte in der wir übernachten wollten, teilten wir
uns. Eine Gruppe wanderte noch einmal fröhlich drauf los und die
anderen hatten für den Tag genug. Eigentlich wären die Betreuer
ja gerne alle in die Wandergruppe gegangen, aber das war natürlich
nicht möglich und so entschieden wir, am nächsten tag noch
eine Wanderung zu machen für alle, die noch nicht genug hatten
oder die noch mal wandern wollten.
Gegen Ende des Abendbrotes, das wir auf der Terrasse der Berghütte
einnahmen, störte uns ein kurzer Regenguss, doch danach klarte
der Himmel wieder auf und so konnten wir doch noch ein Lagerfeuer machen.
Das Wecken am nächsten Morgen war gar nicht so einfach, denn aufgrund
des schönen Sternenhimmels hatten sich viele entschieden draußen
zu schlafen.
Gegen Mittag hieß es Sachen packen, absteigen und wir fuhren ins
Schwimmbad. Nachdem wir entspannten, im Wasser tobten und wieder sauber
werden konnten, endete der Nachmittag mit einem Gewitter. Trotz des
von nun an eher wechselhaften Wetters zogen wir unser Programm weiter
durch
Dazu teilten wir am Freitag die Gruppe. Während die eine Gruppe
also los fuhr, um mit den Riesenrollern den Berg hinunter zu fahren,
wagten sich die anderen in großen Schlauchbooten auf die Garonne.
Da das Rollerfahren wegen starkem Nebel auf den nächsten Tag verschoben
werden musste, nutzte die "Rollergruppe" die Zeit, um Zuchon
näher zu erkunden. Und so sausten sie am nächsten tag, nach
dem Besuch im Bärenmuseum den Berg hinunter. Das machten allen
sichtlich viel Spaß.
Währenddessen war die andere Gruppe damit beschäftigt im Neoprenanzug
und Schutzhelm einen Bach zu erkunden (Canyoning). Am Sonntag ging es
dann auch für die "Rollergruppe" ins kühle Nass,
nach dem morgendlichen Rafting wurden ein zweites Mal die Neoprenanzüge
angezogen, um einen Bach hinab zu laufen, rutschen, springen oder abzuseilen.
Die andere Gruppe "rollte" den Skihang hinab.
Am nächsten Tag war Ruhetag und somit ausschlafen angesagt. Und
weil es immer wieder Regenschauer gab, blieben wir größtenteils
in der Herberge und spielten Karten. Am Dienstag konnten wir dann noch
mal raften, diesmal auf dem wilderen, spanischen Teil der Garonne, aber
trotzdem ist uns nichts passiert
Alle hatten viel Spaß dabei. Und schließlich lkam doch der
Mittwoch. Verwöhnt von der guten französischen Küche
der Herberge (DANKE AN PHILIPPE UND SEINE FLEIßIGEN HELFER) und
den Kopf voller schöner Erinnerungen traten wir nach dem Frühstück
den langen Weg nach Deutschland an.
Bis zum nächsten Mal eure Jule Ruhmland