Die Ferien hatten kaum begonnen, da traten wir die Fahrt zur größten
deutschen Insel, der Insel Rügen an. Untergebracht direkt am Yachthafen
von Lauterbach b. Putbus hatten wir schöne Tage. Es gab zwar auch mal
Regen, was bei einer Insel nichts besonderes ist, aber wir wussten uns
immer zu helfen die Zeit so zu gestalten, dass uns Petrus keinen Strich
durch die Rechnung machen konnte.
Kommuniziert wurde in drei Sprachen denn wir waren ein trilaterales
Jugendcamp. Wir, die „Debrouillards“ aus der Bretagne, Schotten und die
„Rasselbandianer“ hatten viel Spaß bei unseren Aktivitäten.
Auf dem Programm standen unter anderem der Besuch der Insel Vilm, welche
ein Biosphärenreservat ist und deshalb nur sehr selten von Menschen
betreten werden darf. Im Nationalparkzentrum Jasmund konnten wir von den
weißen Klippen auf die offene Ostsee schauen und im Museum wurde uns die
Wichtigkeit des Nationalparks auf Rügen sehr anschaulich dargestellt.
Wir hatten unsere Skates dabei und konnten somit entlang der Küste von
Prora skaten und zeigen wie sportlich wir waren. Die anderen, die nicht
skateten, fuhren mit dem Fahrrad quer über die Insel und entdeckten so
manche schöne Badestelle. Stephane und Marcus eröffneten einen
Erfinderclub und alle zeigten, welcher Einstein in ihm steckte. Auf der
Straußenfarm hatten wir die Möglichkeit zu zelten und das war sehr
aufregend, denn wir schliefen nur 5 Meter Luftlinie vom Straußengehege
entfernt. Am nächsten Morgen nahmen wir an einem Rundgang durch die
Anlage teil bei dem wir viele Informationen über die Vögel, die nicht
fliegen sonder sehr schnell laufen können (bis zu 70 km/h !!!),
erhielten. Am Reisetag fuhren wir in Gruppen nach Stralsund, Prora oder
Binz - ein schöner Tag, denn es war der wärmste von allen.
Es waren abwechslungsreiche Tage auf Rügen in denen wir viel Spaß
hatten. Hoffentlich können wir uns das nächste Mal alle wieder treffen
aber dann in Frankreich.
Euer Christian
...und die Teilnehmer sahen das Ganze so:
Es ging am 17.07.05 von Dresdener Hauptbahnhof aus nach Rügen.
Die Franzosen saßen schon seit über 20 Stunden im Bus auf
dem Weg zu uns und holten uns ab.
Nach weiteren 7-8 Stunden lachte uns die Ostsee entgegen und sofort
ging über die Verbindungs-
brücke zwischen Festland und Rügen. Als wir dann endlich an
unserem Zielort angekommen waren,
bezogen wir auch schon die Zimmer des Hauses Namens "Möwe".Kurz
darauf lernten wir schon das
Wetter kennen was uns auch in Zukunft verfolgen würde (bis auf
kurze Momente).Aber wir waren
nicht auf das Wetter angewiesen. Da es immer etwas zu tun gab, bemerkte
es keiner so recht.
Am nächsten Tag ging es dann zum Glück an einen Strand. Viel
Wasser, wenig Sand, und viele
Quallen aber viel Gras.Nach einigen (eigentlich verbotenen aber sehr
lustigen) Sandschlachten
ging es dann wieder ins Camp. An diesem Abend fielen wir in unsere bequemen
aber quitschenden
Betten. Dies passierte aber die darauffolgende Tage nicht so schnell.
Am nächsten Morgen
ging es erst mal total "verpennt" zum Frühstückstisch
wo unsere Küchenfeen schon ein super
Buffet herbeigezaubert hatten. Nach diesem ausgiebigen Frühstück
ging es frisch gestärkt an
die ersten Gruppenktivitäten wie Brücke bauen, in dem man
eine Brücke aus zwei Teilen
zusammengefügt werden musste und nur wenige Absprachen möglich
waren. Sonst wäre das ja viel
zu einfach gewesen.Viele Experimente folgten die nächsten Tage.
Am Donnerstag waren wir im
Biosphärenreservat auf der Insel Vilm (wir schaukelten bei Regen
und Wind übers Wasser).
Die nächsten Tage beweiste sich dann unser Motto "RADsfatz
über die Insel" mit dem Dratesel
oder den modernen Fortbewegunsmittel: Skater. Am anfang der nächsten
Woche übernachteten wir
auf einer Straußenfarm (3 Meter Luftlinie vom Straußengehege
entfernt).Am vorletzten Tag,
ging es dann mit verschiedenen Gruppen nochmal quer über die Insel.
Eine Gruppe die ein
bestimmtes Rätsel im Museum Gelöst hatten, durften sich ihr
Ziel aussuchen. Am tag der
Abreise war wieder das wetter perfeckt. Regen, Regen und noch mal Regen.
Schon nach 10
Sekunden war man völlig durchnässt. In Dresden wiederrum war
man nass durch 37°C im Schatten.
Es war eine Supertolle Fahrt. Und jetzt noch ein großes Lob an
folgende Betreuer: Christian
( 2 Mal), Susi; Markus, Fatima, Carol-Anne, Martin und nicht zu vergessen
auch Gibsi der uns
in Sachen skaten weitergeholfen hat.
Rügen
Große Insel
Nichts ist los
Außer in unserem Camp
Famos