Kleine Detektive auf einer Reise zum Mittelpunkt der Erde...


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Der Dozent für Mineralogie, Professor Lidenbrock, versuchte in Jules Vernes Roman „Reise zum Mittelpunkt der Erde“ die geheimnisvollen Runen zu entziffern, um den Eingang zum Mittelpunkt zu finden. Sollte der Eingang wohl doch in der Sächsischen Schweiz sein?

Vom 07.08.-13.08.2005 versuchten wir auch mit Hilfe von rätselhaften Runen diesem Geheimnis näher zu kommen.

Auf Wanderungen entdeckten wir die außergewöhnlichen Formationen der Sächsischen Schweiz. Wie entstanden diese merkwürdigen Felsen? Dem gingen wir im Nationalparkhaus auf die Spur. Ein Fragebogen begleitete uns durch das Nationalparkhaus. Durch Experimente, einem interessanten Video, durch Hören, Sehen und Fühlen konnte man all die Fragen beantworten.

Aber um den Eingang zum Mittelpunkt der Erde zu finden, musste man wissen, wie dieser überhaupt aussah. So bastelten wir aus Naturmaterialien in Gruppenarbeit verschiedene Visionen über diesen Eingang. Ein Vulkan umgeben von Wasser, eine Höhle und ein Bachlauf der im Felsen verschwindet entstanden in den folgenden Tagen.

Wir kleinen Detektive mussten noch knifflige Instrumente herstellen wie z.B. einen Kompass aus Korken und einem Nagel und ein Thermometer aus einer Flasche und einem Strohhalm. Das war aber nur der Anfang. Wie verpackt man ein rohes Ei, damit es bei einem Fall aus 2 m Höhe nicht kaputt geht? Es hat funktioniert. Nur das durch einen Luftballon angetriebene Auto wollte nicht so richtig losfahren.

Jetzt waren wir gut vorbereitet, um in dunklen Höhlen nach den möglichen Spuren längst vergangenes Lebens zu suchen.

Für unsere geführte Exkursionen in Höhlen gehörte schon ein bisschen Mut dazu. Unser Höhlenexperte Herr Domaschke erklärte uns zuerst ausführlich die Höhlenarten, deren Entstehung und Lage in der Sächsischen Schweiz. Los ging es mit Helm, Helmlampe und , wie gesagt, viel Mut. Da war die enge Zwergenhöhle mit den Spinnen, die Sterlsche Höhle I, in dem der Räuber Sterl hauste, die Sterlsche Höhle II, wo die Räuber ihr Raubgut versteckten und die dunkle, tiefe Bellohöhle mit vielen engen Gängen und dem Höhlengold. So erfuhren wir, dass das gar kein richtiges Gold ist, sondern Bakterienansiedlungen. Gut das wir unseren Herrn Domaschke mit hatten, denn ohne ihn, hätten wir die Höhlen nie gefunden und ohne seine Ausrüstung und Hinweise hätte man manche Höhle nicht bezwungen.

Wir ließen keine Langeweile aufkommen. In der Felsenbühne Rathen schauten wir uns das farbenprächtige Musical „Der Regenbogen“ an . Über eine Stadtrallye machten wir uns mit dem kleinen Ort Weißig vertraut. Und alle bastelten kleine bunte Raketen aus einer leeren Filmdose und ließen diese mit Hilfe von Brausepulver in den Himmel aufsteigen.

Die größte Herausforderung wartete noch auf uns. Die Suche nach dem Eingang zum Mittelpunkt der Erde. Während der Dämmerung zogen wir alle hinaus. Runen mit rätselhaften Aufgaben, eine geheimnisvolle Landkarte, ein Kompass, Taschenlampen und Knicklichter, die wie Glühwürmchen aussahen, führten uns zum richtigen Ort. Einer großen Höhle. Der Eingang?

In den 7 abenteuerlichen Tagen konnten wir in unserem Camp „Kleine Detektive auf einer Reise zum Mittelpunkt der Erde“ alle Fragen zur Entstehung des Elbsandsteingebirges, den Höhlen und dem Aussehen des Mittelpunktes der Erde beantworten. Ihr nicht? Dann solltet ihr nächstes Jahr unbedingt auf Abenteuersuche mit dem „Rasselbande“ e.V. gehen.

Unser Dank geht an alle Experten, Helfern und der 8 Sterne-Köchin Frau Fleck von der Touristenherberge „Auf dem Kulm“. Dank all denen für ihre Unterstützung, Hilfe und das Verständnis.

Bis bald.

Eure Teamer Thomas, Tina und Johannes
 

 
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