Nach Segelabenteuern und Radzfatz über die Insel mit der Rasselbande im Land der Basken


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Tagebuch als PDF (2,9 MB)

12 spannende und erlebnisreiche Tage liegen hinter uns. Unsere Reise begann in Dresden auf dem Hauptbahnhof. Von dort aus ging es mit Bahn, Bus und Flugzeug in eine der schönsten und vor allem wie uns aufgefallen ist sonnenreichsten Regionen Frankreichs, den Pyrenäen.
In einem kleinen Ort namens Fos schlugen wir unsere Lager auf. Von hier aus starteten wir unsere zahlreichen Aktivitäten. Einige Mutige unter uns Deutschen und Franzosen wagten es in Zelten zu schlafen und folgten somit dem Ruf der Wildnis. Die Meisten jedoch wollten ein gemütliches Bett zum nächtigen und blieben in der Herberge.
Am ersten Abend konnten wir uns erstmals mit der neuen Umgebung, den landestypischen Gewohnheiten und unseren französischen Campgefährten vertraut machen. Wir haben Kennenlernspiele gespielt, uns über typische deutsche und französische Dinge unterhalten und konnten selbstverständlich die französische Küche erstmalig austesten. Natürlich hat es nicht allen auf Anhieb geschmeckt, aber in unserer Aufenthaltszeit war für jeden Geschmack mal was dabei.
Am 2.Tag stiegen wir dann voll in unser Programm ein. Wir gingen in einen Hochseilgarten, in dem wir klettern, abseilen, BMX fahren, Parcours bestreiten oder einfach nur auf der grünen Wiese spielen konnten. Am Abend haben sich fast alle getroffen, um am ersten deutsch-französischen Fußballmatch teilzunehmen. Hier lernten wir, dass Körpersprache ein geeignetes Mittel zur Kommunikation ist, wenn man die Sprache des Anderen nicht versteht. Am nächsten Tag stiegen wir mit 2 erfahrenen Höhlenerforschern in einige der beliebtesten Höhlen der Region hinab. Wir kletterten mit Karabinern, wanderten durch unterirdische Bäche, begutachteten das Höhlengold und krochen durch die engsten Löcher, die die Höhlen zu bieten hatte. Bloß gut, dass alle wunderschöne Höhlenanzüge vorher erhalten haben, denn einige von uns waren nach unserem Ausflug farblich vom Erdboden nicht mehr zu unterscheiden ;) . Nachdem wir beim Mittagessen neue Kraft geschöpft hatten, gingen wir ins Schwimmbad, um uns zu entspannen und zu säubern.
Der nächste Morgen hatte für die Spiel-Sportbegeisterten unter uns einiges zu bieten. Ein Fußballturnier, Volleyball und Tischtennis standen auf der Tagesordnung. Alternativ konnten wir Karten spielen und schreiben, Tagebuch gestalten oder uns einfach mal die wunderbare Südsonne auf den Bauch scheinen lassen. Am Nachmittag sind wir zuerst zum "Lac de Gery" (einem eiskalten Bergsee im Nachbardorf) gefahren. Dort haben wir uns für unseren Raftingausflug in Spanien vorbereitet. Und dann ging es auch schon in die Gewässer des spanischen Teils der Garonne. Trocken geblieben ist dabei sicherlich keiner und Spaß gemacht hat es allen, wie uns die Bilder, die wir nach der Raftingtour zu Gesicht bekommen haben zeigten.
Nun war es an der Zeit unseren größten Ausflug zu beginnen. Dazu fuhren wir in die Berge zum "Col de Mente". Von dort aus wanderten wir mit unserer Ausrüstung auf eine Berghütte, unserem Quartier für die Nacht. Nachmittags sammelten wir Feuerholz für das Lagerfeuer am Abend. Des weiteren erkundeten wir die Gegend nach geologischen Besonderheiten, die uns Philippe darauf umfangreich erklärt hat. Am nächsten Tag stiegen wir auf den Berg hinauf an dessen Fuße unsere Hütte lag. Einige Gebirgsfelsen, Gebirgsseen, Höhenpfade und Hochebenen später landeten wir wieder am Col de Mente, wo schon der Bus nach Fos bereits auf uns wartete. Nach diesem kräftezehrenden Ausflug hatten wir uns alle ein bisschen Ruhe verdient. Das ging natürlich am Besten im Schwimmbad. Die Ruh-und Rastlosen unter uns haben sich im Schwimmbad mit den französischen Jugendlichen am Sprungbrett Wettstreite geliefert um die Gunst des Publikums zu gewinnen. Das hat einen äußerst amüsanten Eindruck hinterlassen. Nach einem Tag Ruhe ohne Ausflüge folgte ein weiterer Höhepunkt im wahrsten Sinne des Wortes. Der Start unseres Ausfluges erfolgte am Fuße eines Pilgerberges an der spanischen Grenze. Lange steile Pfade gingen wir über eineinhalb Stunden hinauf. Am Ende dieses Aufstíeges konnte jeder von sich behaupten 1000 Höhenmeter überwunden zu haben. Diese wunderschöne Aussicht über den Wolken mit Blick in die Unendlichkeit des Himmels hatte sich jeder redlich verdient. Dementsprechend geschafft waren die Meisten nach dem Abstieg und schliefen bereits bei der Rückfahrt im Bus ein. Am letzten Tag unserer Reise haben wir noch einen schönen Ausflug nach St.Jose an die Atlantikküste unternommen. Dort konnten wir uns noch einmal richtig im warmen Wasser und dem traumhaften Sandstrand austoben und den letzten Tag in Frankreich genießen. Nach einer ganztägigen Rückfahrt kamen alle wieder heil und gesund an.

Unser Tagebuch beschreibt auch recht gut das, was wir so gefühlt und über die Ausflüge gedacht haben und vor allem auch, wie es unseren französischen Ferienlagerteilnehmern ergangen ist...also schaut mal rein.

Eure Betreuer Philine und Johannes

 

 
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