größer

größer

größer

größer

größer

größer

größer

größer

größer


Am Sonntag, den 06. 08. 2006 ging es in aller Herrgottsfrühe am Dresdner Hauptbahnhof los. Es wurden Taschen und Rucksäcke in die Wagons gehievt und hinterhergeschliffen und dann ging es um 06:54 Uhr mit der Regionalbahn nach Berlin, wo der Rest der Gruppe eingesammelt wurde. Ich glaube an diesem Tag war ganz Deutschland auf den Beinen und wollte in dieselbe Richtung wie wir, denn der Zug war proppevoll und wir mussten uns notgedrungen aufspalten, um einen gemütlichen Stehplatz zu ergattern. Aber nach ein paar Mal umsteigen, wusste bald jeder, wer denn nun zu uns gehörte. Wenn nicht, kam die Gelegenheit spätestens als wir in Putbus am Bahnhof angekommen waren und von dort aus zu unserem Domizil nach Lauterbach schlenderten, wobei unsere schweren Taschen wohlbemerkt mit dem Auto transportiert wurden, was den Weg um einiges erleichterte.
Zu Hause angekommen ging es erst mal an die Zimmerverteilung (auch wenn die im Laufe der Zeit noch so einige Male umgeschmissen wurde) und nach einer Stärkung und dem allgemeinen Kennen lernen, wurde die „Umgebung“ erkundet. Am nächsten Tag kamen dann die Franzosen nach ihrer 1 ½ tägigen Reise. Nachdem auch hier Kennlernaktionen gestartet wurden, konnte es nun richtig los gehen. Von gemächlichen Wanderungen, über ein bisschen Kultur, Bildung und Sightseeing bis hin zu Fahrrad- und Skatertouren mit einem professionellen Skater, die nicht selten 40km am Tag zurücklegten, wurde alles unternommen. Wir können jedenfalls nicht behaupten, dass wir den ganzen Tag nur faul rumgesessen und nichts von Rügen gesehen hätten. Wir fuhren nach Binz an den traumhaften Sandstrand, Feuersteine sammeln in...?, nach Stralsund, wo...?, in den nur empfehlenswerten Nationalpark Jasmund zu den Kreidefelsen und besuchten (einige von uns bis zu drei Mal) das Varieté, eine Show, die echt alles bereit hält, was der Mensch an Talenten wie Singen, Schauspielen, Gymnastik ? und Trapez-Turnen besitzt.
Aber wir powerten uns nicht nur den ganzen Tag aus, sondern machten auch selbstkreierte Nachtwanderungen, lernten französische Kartenspiele und französisches Essen kennen und versuchten unsererseits mit Händen und Füßen Romee zu erklären.
Zum krönenden Abschluss wurden wir mit einem „Privatbus“ zu den legendären Störtebeker Festspielen kutschiert, die ihrem Ruf ganze Ehre gemacht haben, indem sie für jeden etwas bereit hielten. Es gab Romantik, Intrigen, spannende Schwertkämpfe, special effects und ein atemberaubendes Feuerwerk.
Nachdem wir uns den letzten Abend mit lustigen Improvisationsspielen versüßt haben, ging es für die Mutigen noch zum Strand zum Nachtbaden und dann auf Zehenspitzen in die Betten, um am nächsten morgen voller Tatendrang das Haus klar schiff zu machen und mit Sack und Pack rechtzeitig die Bimmelbahn zu erreichen, die uns wieder in Richtung Heimat bringen sollte.
In der Bahn wurden noch letzte Nummern ausgetauscht und bis zum Nachtreffen „Lebewohl“ gesagt.
Es war eine schöne Zeit...

Julia E.

TAGEBUCH

 
zurück