Sommer, Sonne, Strand und der Müggelsee. Das war das Ferienlager für uns
Berliner Kinder. Zwei Wochen voller Action und einer Menge Spaß.
Die erste Woche kamen wir (die Kinder) nur am Tag und wurden abends
von unseren lieben Betreuern wieder nach Hause geschafft. Am
Vormittag haben wir gespielt, im Wald Hütten gebaut, Boote gebastelt
oder einfach nur am See die Seele baumeln lassen. Am Nachmittag standen
dann Ateliers auf dem Tagesplan. Da konnten wir zeigen, was wir
sportlich, künstlerisch oder schauspielerisch auf dem Kasten haben. Mal
wurde ein Fußballturnier oder ein Tischtennisturnier veranstaltet,
Flugzeuge oder Rennwürmer gebastelt oder Improvisationstheater gespielt.
Des Weiteren hatten wir auch die Möglichkeit den physikalischen und
chemischen Gesetzen der Welt auf die Spuren zu kommen. Viel Spaß
bereitete uns außerdem die Erkundungsrallye und das Chaosspiel.
Damit war die erste Woche auch schon zu Ende und die wir brachten nun
unsere Sachen mit, um die zweite Woche im Jugenddorf zu übernachten.
Dementsprechend änderte sich auch der Tagesablauf. So gab es zum
Beispiel eine Olympiade im antiken Stil, wo jeder in verschiedenen
Disziplinen zeigen konnte, was in ihm steckt. Einen Tag machten wir uns
auf den Weg den Müggelsee zu umwandern und stiegen auf den Müggelturm
hoch hinaus und fuhren ein Stück mit der Fähre. Besonders viel Spaß
hatten wir im FEZ. Einen ganzen Tag lang toben und machen was man
wollte. Die größte Überraschung jedoch war der Besuch in Babelsberg.
Überall Action, ob im 4D- Kino, der Stuntshow oder der Mittelalterstadt.
Wieder zurück im Camp durfte natürlich auch das Neptunfest nicht
fehlen. Der Gott der Meere taufte seine Kinder mit lustigen Namen und
danach war ein großer Badespaß im Müggelsee angesagt. Am Abend wurde es
dann noch ganz romantisch. Alle selbst gebastelten Boote wurden mit
Teelichtern versehen und traten ihre Reise auf dem Müggelsee an.
Dann war auch schon der letzte Tag da. Es wurde Zeit die Taschen zu
packen und den Auftritt für den Bunten Abend zu proben. Es herrschte ein
ganz schönes Gewühle im Jugenddorf. Am Abend wurden Zaubertricks
vorgestellt, musiziert, gesungen und getanzt. Danach ging es das letzte
Mal im Jugenddorf ins Bett. Samstag wurden noch schnell Adressen
ausgetauscht und dann kamen auch schon die Eltern und zwei Wochen voller
Freude, Spannung und manchmal auch ein paar Tränen gingen zu Ende.